Nachkommen

Andros vom Sudendorf


 

Leider habe ich nicht von allen Würfen und all meinen Nachkommen Bilder erhalten.


 

A-Wurf "von den Sieneburgen"

mit Fehér Cigány Barány

 

                               
                                  Arpád und Mama Barány                                            Alando                                                     Andros

Oma Forrás

April 1994

Vor noch nicht allzu langer Zeit,
hab ich 'ne Menge Jungs erfreut,
und dieses dann zur Folge hatte
(mit Verlaub, man mir gestatte),
besiegelt war mein guter Ruf,
da ich acht süße Racker schuf!

Doch sehr beschämt ich nun erfuhr,
ein Bengel von mir war wohl auf Tour,
der hat klammheimlich über Nacht
mich glatt zur Großmutter gemacht!
Ganz ohne mütterlichen Segen,
oh Mann, ich sollt' ihm eine kleben!

Wie soll ich's meinen Jungs erklären,
die mich als junge Maid verehren?
Werd' stark ich nun darunter leiden?
Werden die 'ne Oma meiden?
Wie steh ich da in deren Gunst?
Aber bitte, das bleibt unter uns!

 

 

F-Wurf "vom Felsenmeer"

mit Lava vom Felsenmeer 

 

                   


 

"Kastély Kert" A-Wurf 

mit Barátságos Bolyhos Birka

 

                        


                                         



Ancsi

 

 


 

A-Wurf "von Bianca"

mit Bianca (Reuter)

 


Mama Bianca


                   
                                                                  10 Monate                               Anyschka                              31 Monate

                  
Andros, genannt Balu - der verlorene Sohn



Balu’s schönes Schicksal

Februar 2003
Liebe Besucher,
erinnern Sie sich vielleicht noch an das folgende Inserat auf unserer Seite "Hunde in Not"?
 
Kuvasz-Rüde "Balu", geb. am 3.10.95. Hallo, mein Name ist Balu. Meine Familie musste notgedrungen umziehen und konnte mich leider nicht mitnehmen. Beinahe hätte es mich dann noch erwischt, aber mein Tierarzt hat die Spritze nicht in die Hand genommen! Auch ein reinrassiger Kuvasz ist davor nicht sicher! Ich bin ein lieber, verspielter und sehr personenbezogener Typ. Ich brauche viel Streicheleinheiten, aber auch eine konsequente Hand. 
Kontakt: Tierheim Augsburg, Neue Bergstr. 101, 8616 Friedberg/Derching

Und so schloss sich der Kreis:
Vor ca. zwei Monaten schaute Frau Kirschke die Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“. Sie suchte einen Hund. Leider waren die Vermittlungs orte der Tiere sehr weit von ihrem Heimatort -sie lebt in Österreich- entfernt. Wenig später erhielt Frau Kirschke durch ihre Bekannte eine Hunde-in-Not-Liste, in der u.a. unsere Kuvasz-in-Not-Seite aufgeführt war. Frau Kirschke verliebte sich spontan in Henry, genannt Till, einem Berner-Sennen-Kuvaszmischling. Sie rief bei der Kontaktadresse noch am selben Tag an und man wollte sie zurückrufen. In der Zwischenzeit meldete sich Frau Kirschke außerdem im Tierheim Augsburg wegen Balu, dem Kuvaszrüden. Sie dachte nach und befand, dass sich Balu in einer noch größeren Notlage befand als Till, da der in einer Pflegefamilie lebt und nach Aussage dieser Familie auf keinen Fall rausge- schmissen wird, jedoch auch nicht behalten werden kann.
Am selben Wochenende fuhr Frau Kirschke von Österreich in das Augsburger Tierheim, traf dort auf Balu, der zu diesem Zeitpunkt in einem Freigehege spielte und verliebte sich ein zweites Mal. Balu nahm Leckerli von ihr, ein Spaziergang mit ihm verlief völlig problemlos und so beschloss sie vor Ort „ihren“ Balu mit nach Österreich zu nehmen. Der Hund hatte es offensichtlich ebenso beschlossen:
 
Auto-Klappe auf – Balu im Sauseschritt rein – Auto-Klappe zu.
 
Jetzt schon und für diesen Moment ein wesentlich glücklicherer Hund, der nicht wissen konnte, dass er noch einige andere Menschen damit glücklich machte. Nun mussten nur noch die nötigen Formalitäten geregelt werden. Der Tierheimleiter gab an, dass Balu Papiere hat, die jedoch, laut Tierheim-Bestimmung, nicht ausgehändigt werden dürfen; hiervon ausgenommen war der Impfpass.
 
Hund und Mensch waren von sofort an Freunde, schnell war ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, nur konnte Balu nicht erzählen, wer er eigentlich war und von wem er abstammt, und genau das wollte Frau Kirschke in Erfahrung bringen. Sie nahm sich  den Impfpass vor. Darin stand: Andros „von Bianca“. Frau Kirschke kaufte sich eine Hundezeitung, stieß auf das Inserat Kuvasz Freunde.e.V. / Vermittlung und rief meinen Mann an. Sie erzählte ihre Geschichte, nannte den Zwingernamen und sofort bekam sie alle Informationen über ihren Hund glücklich präsentiert. „Andros von Bianca,  ist ein Sohn von unserem Andros“, sagte mein Mann. Einige Tage später kamen mit den Fotos vom „Sohnemann“ meine schönen und gleichzeitig traurigen Erinnerungen an meinen „Dicken“ wieder – und wieder wurden die Augen feucht.
 
P.S.: Die ehemaligen Besitzer von Balu hatten die Züchter wegen Abgabe des Hundes (ein Baby wurde erwartet) informiert, doch leider ihre neue Adresse nicht angegeben. Reuters versuchten damals vergeblich diese ausfindig zu machen – Balu war und blieb verschollen, bis zu jenem zufallsreichen Tag, an dem Frau Kirschke uns alle überraschte. Danke! – Übrigens: Henry, genannt Till, ist inzwischen auch vermittelt.
 

Allegra

 

A-Wurf "vom Lagerfeld "

mit Shera von den großen Strolchen


                                                                  

Arvász (Sandor)
Armani
Ascan
Aszia (Mara)


  Arany

 

Neunter Mai 1996, 925 Uhr

Mai 1996

Endlich, der seit Tagen erwartete Anruf: "Shera hat Fruchtwasser verloren." Tasche packen, hin und her laufen, Kaffee schlucken, Gedanken fliegen. Eine Stunde Fahrt, schade, den ersten Welpen werden wir verpassen. Ankunft Haselünne: 1040 Uhr. Kein Welpe in Sicht! Ich weiß warum! Hin- und Hergerenne, Hektik vor Ort: "Wo bleiben die Geburtshelfer? Shera, du musst warten!"
Ich kniete vor der beleibten Hündin mit gemischten Gefühlen. Waren viele Kleine oder wenig große Dicke in ihr, steckte etwa einer fest? 10
45 Uhr, es ging los! Hecheln, pressen, Schlitzeaugen und herausgeflutscht kamen 560 Gramm Allando.
Wieder Spannung, was macht sie mit dem ersten? Sie war bilderbuchmäßig, sie tat alles, was eine Hundemama tun muss. 11 Minuten später, hecheln, pressen, Schlitzeaugen, klein Aika war da. Ein Glas Cognac bitte!

Und weiter ging's:

1114   Alisha

1143   Armani

1230   Ascan

1255   Aramis

Alles war bestens, 3 Rüden, 3 Hündinnen - ein guter Mix. Mama und Babys gesund und munter. Doch es sollte anders kommen mit Arvász. Ein grünes Wesen auf weißem Laken, das von der Mutter abgenabelt, aus der Wurfkiste getragen und liegengelassen wurde. Shera wirkte sehr nervös, sie grub und buddelte ergebnislos in den Teppich. Der Anblick des gereichten Schuhkartons war unbeschreiblich. Man darf in die Natur nicht eingreifen!
Wir taten es. Das Mäulchen wurde geleert, das lauwarme Wasser und das Reiben mit weichen Tüchern halfen. Shera nahm den Welpen an. Man hatte jetzt viel Zeit, die Welpen und besonders unseren "Grünen" zu beobachten. Es zeigten sich keine weiteren Auffälligkeiten. Nur Shera wurde nicht dünner. Nach 2 Stunden kam die nächste Hündin, über die ich ... nein, das als Bonbon zum Schluss. Eine weitere Aufregung folgte. Ein Welpe blutete aus der Nabelschnur, dann ein weiterer. Aber die Züchter hatten vorgesorgt, das nötige Instrumentarium lag an seinem Platz, und alles ging gut.

Schwester Aszia folgte gegen 15
44 Uhr, Bruder Apollo eine viertel Stunde später. War er das Schlusslicht? 10 Welpen sind mehr als genug. Doch Shera wurde nicht ruhiger und auch nicht dünner, denn Arthos, Rüde Nr. 6 war unterwegs. Pause? Oder Schluss?
Nein, Pause! Die gab uns genügend Zeit, die Babys jetzt einmal mit dem "Zuchtauge" zu sichten. Man war stolz und zufrieden, man freute sich des Lebens.
3 Stunden später: hecheln, pressen, Schlitzeaugen und Andros junior wurde gesichtet. Das reicht! Das Abtasten des Bauches half uns nicht weiter, Shera mal ruhig, mal hechelnd, wir waren nicht sicher, und kurz nach Zehne schlüpfte Arpád, Rüde Nr. 8.

                                                                                          "Full house"! Dreizehn Lagerfelds!

Insgesamt 12,14 Pfund Welpen. Und dann, meine Güte, 13 Welpen, davon 8 Rüden! Wie kriegen wir die bloß verkauft, wir bleiben bestimmt darauf sitzen! Bange Frage und Äußerung der Züchter so kurz nach gelungener Geburt. Kann man nachvollziehen. Dann die sorgenvolle Frage, die sich insgeheim jeder von uns stellte: Werden alle überleben?


Ja, sie taten es Dank der unermüdlichen Pflege und Aufzucht der Familie Pfeiler. Ich sah sie, "meine Babys", sehr oft, und es war schön mit anzusehen. Sie wurden größer, schöner, frecher und verkauft wurden sie auch. Zuerst die Rüden, dann drei Hündinnen. Zwei waren noch da.

Egal, eine sollte sowieso bleiben. Was war mit der anderen? Was wurde aus Arany, der kleinen, kecken, vorlauten Göre mit dem roten Punkt auf dem Kopf?

Nun ja, sie kam, wie damals ihr Vater, einfach zu Pick's in Pflege und blieb.


 

B-Wurf "vom Lagerfeld"

mit Shera von den großen Strolchen


       
                  Fotosession?               Muss das sein?                       Langweilig,                                 zum ...                       Jetzt reicht's!



Schon besser

 

                        Buster                                            Armani & Shera                                                Boss