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Fastenzeit
- schönste Zeit
25.
Februar 2002
- Zetern,
schimpfen ohne Pause,
- drei
Tage war er nicht zu Hause,
- am
Mittwoch dann mit weichem Hirn,
- ein
Kreuz aus Asche auf der Stirn,
- kommt
er nach Haus kaputt und schlapp,
- schnell
nimmt er noch die Pappnas ab,
- labert
uns zu, voll Heiterkeit
- und
meint, ab jetzt ist Fastenzeit.
- So
nebenbei tut er noch kund,
- dasselbe
gilt auch für den Hund!
- Die
Oma fand das gar nicht super
- und
drohte diesem Sesselpuper:
- "Den
Tierschutz hole ich herbei,
- das
ist bewusste Quälerei."
- Bös
bellend schieß ich auf ihn zu,
- sein
Weib schreit auf (die blöde Kuh),
- ich
springe hoch, erwisch den Kragen,
- bekomm
Applaus auch von den Blagen,
- da
sagt der mir: (ich heiße Paul)
- "Sei
endlich still und halt Dein Maul,
- die
Rechnung ist noch nicht beglichen,
- die
Wurst ist ab sofort gestrichen."
- Viele
Wochen, welch ein Fluch,
- nagte
ich am Hungertuch,
- war
ausgemergelt ganz gewaltig
- und
wurde dürr und ziemlich faltig,
- selbst
über Gullys lagen Netze,
- falls
ich mal darüber hetze
- oder
auch vielleicht im Spiel,
- nur ja
nicht noch da zwischen fiel.
- Vom
Hunger immer noch geplagt,
- war
nunmehr Rache angesagt.
- Auf
leisen Pfoten mit viel List,
- klaute
ich ihm sein Gebiss,
- trug
es hinaus, vergrub es tief
- während
dieser Schnarchsack schlief.
- Das
wird ein Spaß ja ganz bestimmt,
- wenn
der sein Breichen zu sich nimmt
- und dämlich
in sein Süppchen guckt
- und
dabei Gift und Galle spuckt,
- während
ich auf meinem Platze
- genüsslich
an dem Braten schmatze.
- Wow
tut das gut, bo ist das geil,
- und
ich bin morgen life dabei,
- wenn
der auf Ostern tobt und flucht
- und Zähne
anstatt Eier sucht.
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