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Vorfahren Arany vom Lagerfeld
Arany vom Lagerfeld Clubjugendsiegerin KVN Nederland 1997, VDH-Bundesjugendsiegerin 1997, VDH-Bundessiegerin 2000
Fangen wir, wie es sich gehört, mit der Mama an. Shera kenne ich von Geburt an, ich war dabei, als sie zur Welt kam, überhaupt war es meine allererste Hundegeburt life. Ungefähr 4 Jahre vergingen, als ich das Shera-Mädchen erwachsen wiedersah. Sie wollte die Vermählung mit meinem Rüden und führte sie auf klassische Art und Weise durch. Eine formelle Begrüßung ihrerseits war aus "Zeitgründen" nicht möglich, sie schoss durch das Wohnzimmer auf die Terrasse, mein Rüde schoss hinterher und just zwischen Buchsbaum und Wiese geschah das Unvermeidliche ratz fatz. Ca. 63 Tage danach begrüßte mich Shera in ihrer Wurfkiste, dieses Mal jedoch wesentlich netter. Zwei Jahre später erneute Verpaarung und, oh je, wieder 13 Welpen. Wiederum Jahre später hatten wir große Sorgen um Shera, die Besitzer trennten sich und sie musste weg. "Er" saß mir gegenüber, schlürfte den Kaffee, die Augen feucht und ich vernahm den Satz: "Wahrscheinlich ist es besser sie einschläfern zu lassen, so krank wie sie ist". Einschläfern? Krank? Sicher ein Hinterlauf war nicht in Ordnung, trotzdem, Einschläfern? In Panik fing ich das Telefonieren an, im Hinterkopf jedoch: NIEMALS einschläfern. Reiner und ich waren uns einig, wir nehmen sie bei uns auf und Aszia muss dadurch - egal wie. Es kam ganz anders. Noch am selben Tag riefen Menschen zurück, die zu unseren Freunden gehören, Sabine und Hans Nolzen, Besitzer einer Tochter von Shera. Dort hat sie ein wunderschönes neues zu Hause gefunden, hat ihre Menschen glücklich gemacht und ist heute ein absolut zufriedener Hund. Von hier aus nochmals ein liebes Dankeschön an Bienchen und Hans, ja, diese Hündin hat Euch verdient.
Babsi und Momo machten Urlaub. Babsi in der Dominikanischen Republik, Momo im Emsland. Aber irgendwann einmal schien Momo dort Langeweile gehabt zu haben und übte sich Ulrike-Meyfarth-mäßig im Hochsprung. Bo, 1.80 Meter. Für die Meyfarth gab es damals Gold - für Momo CACIB-Hühner vom Nachbarn! Engagiert kämpfte sie sich vom Bundessieger bis zur Europasiegerin durch und schaffte, wie das tapfere Schneiderlein, sieben auf einen Streich. Wenig später flog Babsi zurück nach Deutschland und Momo aus der Versicherung. Letztens erzählte ich diese Horror-Geschichte meiner Kollegin Heike, Besitzerin zweier Wessis, und was glauben Sie wie die darauf reagierte? Sie war entsetzt und meinte: "Das war doch bestimmt keine Absicht, sicher wollte Momo nur spielen und nachdem das Erste offensichtlich nicht mehr spielen konnte, war Momo traurig und lief zum Zweiten, dann zum Dritten ... Arme Momo!" Ja, und nun zu Zsámbok-Szépe Geri, dem Großvater. Ein Kuvasz-Rüde, den es so noch nie gegeben hat und wahrscheinlich auch nie mehr geben wird. Ich lernte ihn vor etwa 9 Jahren kennen. Auch daran erinnere ich mich noch sehr sehr gut, denn sein Ruf eilte ihm voraus. Fast schon andächtig bat ich damals die Besitzerin Mariette Hellinger, mir doch einmal die Leine zu überlassen um ein paar Schritte mit ihm zu gehen, einmal wollte ich einen Weltsieger ausführen. Er war der schönste Kuvasz, den ich je gesehen habe, nicht nur im Prinzip, sondern tatsächlich. Werfen Sie einen Blick auf das Foto und Sie wissen, wovon ich rede. Trotzdem, so toll ich diesen Hund auch fand und so gerne ich ihn mir angesehen habe, so manches Mal habe ich mir gewünscht ihn nicht zu sehen, und zwar auf Hundeshows. Andros war ein super Ausstellungshund, aber war Geri da, und Geri war oft da, na ja, was soll ich sagen, nicht umsonst ging der Welstsiegertitel fünf Mal an ihn. Den "Fünften" habe ich ihm offen gesagt gar nicht gegönnt. Andros hatte auf der Weltausstellung Brüssel den ersten Platz in seiner Klasse erreicht und musste ins Stechen. Gegen wen? Dreimal dürfen Sie raten! Mann, so nah am Titel, am liebsten hätte ich zu Geri gesagt: "Verdammt, hättest Du heute nicht mal zu Hause bleiben können!"
Geri
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